Springreiten

Beim Springreiten muss eine festgelegte Anzahl von Hindernissen, die in einer bestimmten Höhe aufgebaut sind, möglichst fehlerfrei überwunden werden. Hierbei muss der Reiter in der Lage sein, sein Pferd gezielt an einen Sprung heranzureiten und das Pferd über dem Sprung nicht zu stören und nach dem Sprung wieder aktiv weiter zu reiten.
Beim Springen wird mit kürzeren Bügeln als in der Dressur geritten und der Reiter sitzt nicht gerade aufgerichtet im Sattel, sondern nimmt den so genannten leichten Sitz ein, bei dem der Oberkörper vorgeneigt ist. In den höheren Klassen der Prüfungen werden die Springparcours auch immer schwieriger bei der Sprungfolge und den dazwischen zu reitenden Linien. Dazu kommen die unterschiedlichsten Sprünge wie Steilsprünge, hoch-weite Sprünge wie ein Oxer oder weite flache Sprünge, wie zum Beispiel ein Wasserhindernis.
Jeder Abwurf einer Stange ergibt Strafpunkte und am Ende entscheidet oftmals ein Stechen auf Fehler und Zeit auf einem verkürzten Parcours über den Sieger.
Viele Reiter entscheiden sich nach dem sie sattelfest sind, zusätzlich für das Springreiten. Auch hier gelten Kommandos wie in der Dressur. Vor allen Dingen sind enge Wendungen sowie die Versammlung oder die Verstärkung des Tempos wichtig, um die Hindernisse optimal anzureiten und dem Pferd die besten Hilfen für die Überwindung zu geben.

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